Verbesserte Hilfestellungen in der MyFoam-App dank künstlicher Intelligenz

Mithilfe künstlicher Intelligenz wird in der MyFoam App, sowie im Portal, zukünftig das Feedback bei fehlgeschlagener Konturerkennung verbessert.

Die erfolgreiche Erkennung von Konturen stellt in der Funktionalität unserer Software einen sehr wichtigen Teil dar und so sollte in diesem Prozess jeder Nutzer bestmögliche Hilfe bekommen, dann, wenn er sie braucht. Aus diesem Grund haben wir die Erkennung von möglichen Verbesserungsmöglichkeiten bei der Aufnahme von Fotos mithilfe der MyFoam App (erhältlich für Android und iOS), sowie beim Hochladen von Bildern in das MyFoam Portal, mit Hilfe von künstlicher Intelligenz, von Grund auf neu geschrieben.

Objekt steht über den Bildrand überBei der Analyse der fehlgeschlagenen Erkennungen haben sich vor allem zu Dunkle oder kontrastarme Bilder als problematisch herausgestellt. Auch fiel auf, dass die Wahl des Untergrunds und die Platzierung des zu erkennenden Objekts auf dem Foto, immer wieder zu frustrierenden Ergebnissen geführt haben. An diesen Punkten haben wir angesetzt und erkennen die genannten Probleme nun mit einer Genauigkeit von ungefähr 90%.

Technisch basiert der neue Algorithmus auf der Idee künstlicher neuronaler Netze, welche bereits zur Mitte des 20. Jahrhunderts, hauptsächlich theoretisch, beschrieben wurden. Immer schnellere Internetverbindungen und Computer, sowie immer größere Datenmengen, die erfasst, gespeichert und verarbeitet werden können, setzen in den letzten Jahren den Grundstein dafür, dass die technische Entwicklung in diesem Bereich rasant vorangeht. 

Die Idee neuronaler Netze geht auf die Analyse der Funktionsweise des menschlichen Gehirns zurück und versucht, vereinfacht ausgedrückt, dem Computer die Möglichkeit des eigenständigen Lernens zu ermöglichen. Dazu wurden viele Tausend Bilder unserer Datenbank analysiert und ausgewertet. Neue Aufnahmen werden zukünftig direkt in das neuronale Netz einfließen, damit der Algorithmus seine Genauigkeit automatisch verbessern kann.

Die Möglichkeiten künstlicher neuronaler Netze sind groß und wir sind froh, unser System mit ihnen gemeinsam verbessern zu können. Auch sind wir gespannt, ob die erweiterte Hilfe zukünftig zu weniger nicht erkannten Konturen führen wird.